Nordkorea hat rund 130 Artillerieschüsse im Westmeer in Richtung Süden abgefeuert.
Nach Angaben des südkoreanischen Militärs ereignete sich der Vorfall zwischen 17.30 und 19 Uhr. Geschossen wurde demnach im nordkoreanischen Hoheitsgewässer, jedoch nahe der Seegrenze zum Süden. Offenbar sei keine der Salven im südkoreanischen Gebiet niedergegangen.
Die südkoreanischen Streitkräfte hatten heute eine mehrtägige Militärübung im Westmeer beendet. Für die am Donnerstag begonnene fünftägige Übung wurden 29 Kriegsschiffe, darunter drei U-Boote, 50 Kampfflugzeuge und über 4.500 Soldaten, eingesetzt. Ziel des Manövers war es, die Verteidigungsfähigkeit nach der Versenkung der Korvette Cheonan durch Nordkorea zu stärken.