Ein Teil der Artillerieschüsse Nordkoreas vom Montag hat südkoreanisches Hoheitsgebiet erreicht.
Zehn Geschosse, die in Richtung der Insel Baengnyeong abgefeuert wurden, seien in Gewässer ein bis zwei Meter südlich der innerkoreanischen Seegrenze NLL, niedergegangen, teilte der Generalstab in Seoul mit. Demgegenüber habe keine der 100 Salven, die in Richtung der Insel Yeonpyeong abgefeuert wurden, das südkoreanische Gebiet erreicht.
Der Süden habe nach dem Vorfall den Norden dreimal per Funk gewarnt. Derzeit ermittle das Militär, ob Nordkorea absichtlich über die Grenze hinweg geschossen habe, hieß es weiter.
Zudem korrigierte der Generalstab die Zahl der Geschosse auf 110. In Richtung der Insel Yeonpyeong seien nicht 120 sondern 100 Schüsse abgegeben worden.