Soldaten haben am Dienstag zusätzlich 25 Holzkisten mit explosivem Inhalt aus Nordkorea gefunden.
Von den 25 Holzkisten waren 23 leer. Bei der Durchsuchung an 90 Stellen auf der Insel Ganghwa und am grenzüberschreitenden Fluss Imjin wurden 680 Soldaten eingesetzt.
Bislang wurden insgesamt 119 angeschwemmte Landminen aus Nordkorea gefunden, nachdem Ende Juli ein Südkoreaner am Fluss Imjin von einer explodierten Landmine getötet worden war. Das Militär wird die Durchsuchung bis auf Weiteres fortsetzen.
Laut einem Regierungsvertreter schließt die südkoreanische Regierung nicht gänzlich aus, dass der Norden die Holzkisten mit Absicht in den Süden treiben ließ.
Die Regierung richte die Aufmerksamkeit darauf, dass lediglich in diesem Jahr so viele Landminen während der starken Regenfälle angespült wurden, sagte der Beamte der Nachrichtenagentur Yonhap. Nordkorea sei früher bereits mehrmals von starken Überschwemmungen heimgesucht worden. Das Seouler Verteidigungsministerium habe schriftlich den Norden aufgefordert, die Schutzvorkehrungen zu verbessern, hieß es weiter.