Nordkorea hat bestätigt, das südkoreanische Fischerboot Daeseung beschlagnahmt zu haben.
Die staatliche Nachrichtenagentur Chosun Chungang teilte heute mit, dass die nordkoreanische Marine das Fischerboot am 8. August im Ostmeer aufgebracht habe, weil dieses in Nordkoreas außerordentliche Wirtschaftszone (EEZ) eingedrungen sei. Nordkoreas Marineboot sei auf Patrouille gewesen. An Bord des Fischerbootes seien vier Südkoreaner und drei Chinesen gewesen, hieß es.
Die südkoreanische Regierung hatte zuvor in einer Mitteilung Nordkorea aufgefordert, das Schiff und die Besatzung freizulassen und die genauen Umstände der Beschlagnahme zu erörtern.