Die südkoreanische Regierung erwägt nicht, die Reislieferung für Nordkorea wieder aufzunehmen.
Mit der Mitteilung dementierte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Chun Hae-sung Medienberichte, wonach Regierung und Regierungspartei die Wiederaufnahme der humanitären Hilfe für den Norden prüften.
Im Rahmen der Strafmaßnahmen gegen Nordkorea nach dem Cheonan-Fall habe die Regierung bereits bekannt gegeben, jegliches Hilfsprojekt für Nordkorea mit Ausnahme der Unterstützung für Säuglinge und Kleinkinder zu stoppen. Daran werde festgehalten, betonte Chun.
Auch wenn die Regierungspartei tatsächlich Nahrungsmittelhilfe vorschlagen würde, bliebe unklar, wie die Regierung darauf reagierte, hieß es weiter.
Unterdessen forderte der Chef der oppositionellen Partei für Freiheit und Fortschritt Lee Hoi-chang, dass die Regierung aus humanitären Gründen Reislieferungen für Nordkorea prüfen sollte. Auch der Leiter des Dringlichkeitskomitees der Demokratischen Partei Park Ji-won rief die Regierung auf, den Norden bedingungslos und unverzüglich mit Reis zu versorgen.