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Heizöllieferungen an Nordkorea werden eingestellt

Write: 2002-11-15 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Heizöllieferungen an Nordkorea werden eingestellt

Südkorea, die USA, Japan und die Europäische Union (EU) wollen ab Dezember die Heizöllieferungen an Nordkorea einstellen, falls Nordkorea sein Nuklearprogramm nicht stoppen sollte. Nach einem Treffen in New York erklärten Vertreter der vier Mitgliedsländer des Vorstands der Koreaenergieentwicklungsorganisation (KEDO) vor Journalisten, dass Nordkoreas Nuklearprogramm gegen das Genfer Nuklearabkommen und den Atomwaffensperrvertrag verstieße. Weitere Lieferungen hingen nun von konkreten und glaubwürdigen Schritten Nordkoreas ab, hieß es weiter. Das mit 42.500 Tonnen Heizöl auf dem Weg nach Nordkorea befindliche Schiff soll jedoch planmäßig nach Nordkorea fahren und nicht umkehren. Dennoch setzten sich insgesamt die USA mit ihrer Forderung nach dem Stopp der Heizöllieferungen gegen den Kurs Südkoreas und Japans durch. Im Rahmen des Genfer Nuklearabkommens von 1994 haben die USA versprochen, jährlich 500.000 Tonnen schweres Heizöl an Nordkorea zu liefern. Außerdem hat Washington gemeinsam mit Südkorea, Japan und der EU versprochen, zwei Leichtwasserreaktoren in Nordkorea zu bauen, deren abgebrannten Brennstäbe nicht zur Kernwaffenentwicklung missbraucht werden können. Grund für den Stopp der Öllieferungen ist das im Oktober erfolgte Eingeständnis Nordkoreas, heimlich sein Atomprogramm fortgesetzt zu haben.

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