Nach Worten von Verteidigungsminister Kim Tae-young wird Südkorea künftig bei nordkoreanischem Artilleriefeuer an der Seegrenze zurückfeuern.
Der Generalstab habe die entsprechende Regel nach Nordkoreas Artillerieschüssen im Westmeer Anfang August geändert, sagte Kim am Dienstag vor dem Parlament.
Früher habe für die Meeresgebiete die Gefechtsregel gegolten, wonach die südkoreanischen Streifkräfte dreimal warnen und nicht zurückfeuern, sollte kein weiterer Schuss erfolgen. Künftig soll auch im Meer wie an Land mit zwei- bis dreifacher Stärke zurückgefeuert werden, hieß es.
Auch wenn nordkoreanisches Artilleriefeuer im Süden keinen Schaden anrichtet, werde Seoul solche Angriffe als Provokation auffassen und unverzüglich reagieren, hieß es weiter.