Die südkoreanische Regierung hat Nordkorea über das Rote Kreuz Hilfe im Wert von zehn Milliarden Won (etwa 6,6 Millionen Euro) angeboten.
Wie schriftlich mitgeteilt wurde, sollen dringende Bedarfsgüter für Flutopfer geschickt werden, darunter Fertignudeln und Mineralwasser. Hilfsgüter für Shineuju sollen über China und für Kaesong direkt auf dem Landweg geliefert werden.
Der südkoreanische Rotkreuzverband hatte am 26. August humanitäre Hilfe für Flutopfer angeboten. Damit wurde erstmals seit Beschließen der Sanktionen wegen der Versenkung der Korvette Cheonan im Mai Hilfe auf Regierungsebene angeboten.
Der Sprecher des Vereinigungsministeriums Chun Hae-sung erinnerte daran, dass Südkorea für Flutopfer im Norden im Jahr 2006 Hilfe über 80 Milliarden und 2007 über 70 Milliarden Won zur Verfügung gestellt hatte. Die Regierung in Seoul erwäge zurzeit keine zusätzliche Hilfe, hieß es.