Der südkoreanische Rotkreuzverband will 5.000 Tonnen Reis und 10.000 Tonnen Zement für Nordkoreas Flutopfer liefern.
Das habe der Verband telefonisch seiner nordkoreanischen Schwesterorganisation angeboten, teilte Präsident Yoo Jong-ha auf einer Pressekonferenz in Seoul mit.
Auf der Liste der zu liefernden Hilfsmittel stünden auch drei Millionen Packungen Fertignudeln Ramyeon und Medikamente. Für die Nordkoreahilfe würden voraussichtlich elf bis zwölf Milliarden Won oder 9,4 Millionen bis zehn Millionen Dollar benötigt. Die Mittel würden zum größten Teil aus dem innerkoreanischen Hilfsfonds bereitgestellt, sagte Yoo.
Die Organisation habe dem Norden zudem vorgeschlagen, am 17. September in Kaesong zu Arbeitsgesprächen über ein Treffen von getrennt lebenden Familien zusammenzukommen. Die Familienzusammenführung könnte frühestens im Oktober zustande kommen. Die Zahl der Teilnehmer würde entsprechend früheren Treffen 200 Familien mit 700 bis 800 Mitgliedern betragen, hieß es weiter.
Nordkorea hatte letzte Woche vorgeschlagen, wieder eine Zusammenführung getrennt lebender Familien zu organisieren. Davor hatte Pjöngjang Seoul um die Lieferung von Reis, Zement und Baumaschinen für Flutopfer gebeten.