Die ersten innerkoreanischen Militärgespräche seit zwei Jahren sind ohne Fortschritt zu Ende gegangen.
Bei dem zweistündigen Gespräch am Waffenstillstandsdorf Panmunjeom hätten Südkoreas Vertreter eindringlich eine Entschuldigung für die Versenkung eines Kriegsschiffes im März gefordert, teilte das Verteidigungsministerium in einer Erklärung mit. Auch habe die südkoreanische Seite verlangt, unverzüglich die militärischen Drohungen und das aggressive Verhalten an der Seegrenze zu unterlassen.
Nordkoreas Vertreter hätten erwidert, dass die Ermittlungsergebnisse zum Untergang der Cheonan nicht akzeptiert werden könnten. Ein internationales Ermittlungsteam hatte im Mai Nordkorea als Schuldigen des Untergangs ausgemacht.
Angesichts der bestehenden Differenzen konnte ein Termin für neue Gespräche nicht festgelegt werden.