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Fertigstellung innerkoreanischer Bahnverbindung binnen Jahresfrist nun unwahrscheinlich

Write: 2002-11-25 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Die gemeinsame Inspektion beider Koreas des Stands der Minenräumung in der entmilitarisierten Zone (DMZ) ist vorläufig gescheitert. Das südkoreanische Verteidigungsministerium gab gestern bekannt, dass Nordkorea Südkoreas Vorschlag vom vergangenen Freitag abgelehnt habe. Südkorea bot an, die Namen sowie das Besuchsprogramm der Inspekteure beider Seiten zwischen beiden Koreas direkt auszutauschen und eine zusätzliche Genehmigung des UN-Kommandos beizufügen. Nordkorea begründete seine Ablehnung damit, dass sich das UN-Kommando in diese Frage nicht einmischen dürfe. Die beiden Koreas haben zuvor vereinbart, den Verlauf der Minenräumung, die zur Verbindung der innerkoreanischen Eisenbahn notwendig ist, in der Zwischenzeit gegenseitig zu überprüfen. Das UN-Kommando in Südkorea forderte Nordkorea daraufhin dazu auf, die Namen der nordkoreanischen Inspekteure, die die Demarkationslinie passieren und in die südkoreanische Hälfte der entmilitarisierten Zone eintreten dürfen, gemäß Bestimmungen im Waffenstillstandsabkommen, vorher mitzuteilen. Nordkorea vertrat hingegen die Ansicht, dass alle militärischen Fragen in Bezug auf die Minenräumung ausschließlich unter Abkommen mit Südkorea fielen. Sie sähen keinen Grund, die Namensliste dem UN-Kommando mitzuteilen, hieß es. Südkorea unterbreitete dann am letzten Freitag einen Kompromissvorschlag. Nun wird erwartet, dass die Verbindung der innerkoreanischen Kyungeui- und Donghae-Eisenbahnlinien doch nicht wie geplant bis Jahresende zustande kommen wird.

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