Seit der Einführung des Durchfahrtsverbots im Mai haben nordkoreanische Schiffe 53 Mal versucht, in südkoreanische Gewässer einzudringen.
Das teilte das Mitglied des parlamentarischen Verteidigungsausschusses Kim Ok-lee unter Berufung auf Dokumente der Marine mit.
Seoul hatte am 24. Mai im Rahmen der Maßnahmen nach der Versenkung der Korvette Cheonan durch Pjöngjang nordkoreanischen Schiffen verboten, südkoreanische Gewässer zu durchfahren und in dessen Häfen einzulaufen.
Die Abgeordnete fügte hinzu, dass sich japanische Patrouillenboote in den letzten fünf Jahren insgesamt 368 Mal der Dokdo-Insel bis auf 12 Meilen, umgerechnet 19,3 Kilometer, genähert hätten. Japan erhebt immer wieder Anspruch auf die südkoreanische Insel.