Nach Einschätzung von Südkoreas Vereinigungsminister Hyun In-taek setzt sich Nordkorea für die Legitimierung der Machtnachfolge ein.
Angesichts des jüngsten Geschehens lasse sich beurteilen, dass die Machtübergabe an den dritten Sohn von Kim Jong-il, Jong-un, faktisch begonnen habe, sagte Hyun vor dem Parlament in Seoul. Kim Jong-un habe an der Delegiertenversammlung zum Jahrestag der Gründung der Arbeiterpartei teilgenommen und die Militärparade mit der Parteispitze zusammen besichtigt.
Es sei erforderlich zu beobachten, ob Pjöngjang künftig in der Nuklearfrage, beim Dialog mit Seoul und für die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen Aufrichtigkeit zeigen würde. Die südkoreanische Regierung wolle die Entwicklungen in Nordkorea aufmerksam verfolgen und sorgfältig vorgehen, hieß es weiter.