Laut einem Bericht ist das parlamentarische Regierungssystem in einem wiedervereinigten Korea die geeignete Regierungsform.
Diese Einschätzung vertritt die Zentrale Wahlkommission in einem Bericht, der dem parlamentarischen Ausschuss für Verwaltung und Sicherheit vorgelegt wurde.
Für die Überwindung möglicher Konflikte und den Minderheitenschutz nach der Einheit sei die Einführung der parlamentarischen Regierungsform wünschenswert. Für einen effektiven Parlamentsbetrieb und die Gleichheit des Südens und Nordens liege die angemessene Abgeordnetenzahl bei 800, darunter 400 durch direkte Wahl und 400 durch Verhältniswahl, hieß es.
In dem Bericht steht weiter, angesichts des deutschen Beispiels könne davon ausgegangen werden, dass eine Wiedervereinigung Koreas in drei Stufen erfolgen würde. Der gesamte Einigungsprozess werde 15 Monate dauern.