Vertreter der Rotkreuz-Verbände beider Koreas kommen zu neuen Gesprächen über Familientreffen zusammen.
Südkorea betonte vor den zweitägigen Gesprächen im nordkoreanischen Kaesong, dass im Zusammenhang mit der Forderung nach regelmäßigen Familientreffen eine Verquickung mit politischen Themen nicht in Frage komme.
Nordkorea hatte Gespräche über humanitäre Angelegenheiten vorgeschlagen. Beobachter vermuten, dass der Norden eine Wiederaufnahme der touristischen Reisen im Gegenzug für eine regelmäßige Durchführung der Familientreffen fordern wird.
Südkoreas Delegationsleiter Kim Yong-hyun schloss vor der Abreise aus, dass beide Fragen miteinander verknüpft werden. Jedoch könne über humanitäre Hilfe in geringem Umfang gesprochen werden. Er wolle vorschlagen, dass mindestens einmal im Monat Wiedersehen von seit dem Koreakrieg voneinander getrennten Familien zustande kommen. Auch könne erneut über einen Austausch von Briefen und Videobotschaften diskutiert werden, hieß es weiter.