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Innerkoreanisches

Experte: Kim Jong-ils erster Sohn rechnet mit möglichem Zusammenbruch Nordkoreas

Write: 2010-10-26 14:38:37Update: 2010-10-26 14:51:29

Laut einem südkoreanischen Experten für Wiedervereinigung könnte es im Zuge der Machtnachfolge in Nordkorea zu einer Umwälzung in Pjöngjang kommen.

Indirekt sei zu erfahren gewesen, dass auch der älteste Sohn des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il Kim Jong-nam mit einem möglichen Zusammenbruch des kommunistischen Landes rechne. Das sagte Lee Ki-taek, Vizechef des südkoreanischen Beratungsausschusses für friedliche Wiedervereinigung, in einem Vortrag für ethnische Koreaner in Berlin.

Über Kim Jong-nams Gedankenspiele habe er letzten Monat während seines Besuchs in Macao von einem engen Vertrauten von Kim Jong-nam gehört. Auf die Frage, warum er nicht nach Nordkorea gehe oder ob er nicht die Machtnachfolge in Nordkorea anstrebe, habe Kim Jong-nam geantwortet, dass er dies nicht wolle. Ob das Land noch lange Bestand haben werde, wurde seine rhetorische Frage wörtlich zitiert.

Lee fügte hinzu, in Nordkorea könnte es wegen des Machtkampfes zu einer Umwälzung kommen, falls der Prozess der Machtnachfolge an den dritten Sohn Kim Jong-un nicht reibungslos vonstatten gehe. Auch die südkoreanische Regierung bereite sich darauf vor, hieß es.

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