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Innerkoreanisches

Koreas beraten über humanitäre Fragen

Write: 2010-10-26 16:46:37Update: 2010-10-26 17:07:36

Vertreter der Rot-Kreuzverbände beider koreanischer Staaten haben sich am Dienstag zu Gesprächen über humanitäre Angelegenheiten getroffen.

Nordkorea forderte dabei die Wiederaufnahme der grenzüberschreitenden Reisen zum Kumgang-Gebirge . So bald wie möglich sollten Arbeitsgespräche hierzu stattfinden, hieß es.

Südkorea schlug vor, ungeachtet der politischen Spannungen regelmäßig Treffen von getrennt lebenden Familien aus beiden Ländern auszurichten. Jeden Monat sollten jeweils 50 Familien aus beiden Teilen für Wiedersehen zusammengeführt werden. Südkorea forderte zudem, den Verbleib der in den Norden entführten Kriegsgefangenen zu bestätigen.

Hinsichtlich der regelmäßigen Ausrichtung von Familienzusammenführungen zeigte Nordkorea eine flexiblere Haltung als bisher, wonach drei oder vier Mal im Jahr Wiedersehen von getrennten Familien zustande kommen sollen. Nordkorea schlug zudem vor, humanitäre Kooperationsprojekte zu beleben.

In Südkorea wurde spekuliert, dass die nordkoreanische Seite die Gespräche nutzen will, um die Forderung nach einer Wiederaufnahme eines seit mehr als zwei Jahren eingefrorenen gemeinsamen Tourismusprojekts zu bekräftigen. Dabei geht es um Reisen in das nordkoreanische Kumgang-Gebirge an der Ostküste. Südkorea hatte das Programm aus Sicherheitsgründen eingestellt.

Die Rot-Kreuzgespräche sollen bis morgen dauern.

Am kommenden Samstag lassen beide Staaten zum ersten Mal nach etwa einem Jahr wieder zeitliche begrenzte Begegnungen zwischen Angehörigen koreanischer Familien zu, die durch Landesteilung und Krieg zerrissen wurden

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