Laut dem UN-Kommando hat Nordkorea Gespräche auf Generalsebene über den Untergang der südkoreanischen Korvette Cheonan abgelehnt.
Das gab das UN-Kommando in einer Pressemitteilung über die Ergebnisse des Treffens zwischen Obersten am Mittwoch bekannt.
Die nordkoreanische Seite habe sich außerdem geweigert, Schritte gemäß dem Waffenstillstandsabkommen einzuleiten, um eine gemeinsame Ermittlung über den Cheonan-Fall durchzuführen. Demnach sei kein weiteres Gespräch mehr geplant, hieß es.
Vertreter beider Seiten hatten sich bei sieben Gesprächsrunden seit dem 15. Juli nicht auf Gespräche zwischen Generälen über die Havarie im März einigen können. Das UN-Kommando forderte die Bildung einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe zur Aufklärung des Falls. Nordkorea hingegen beharrte auf der Entsendung einer Delegation seiner Militärkommission nach Südkorea.