Laut dem Chef des südkoreanischen Informationsdienstes Won Se-hoon verfügt Nordkorea über eine große Organisation für Cyberattacken.
Dort arbeiteten rund 1.000 Menschen, sagte Won am Donnerstag bei der Überprüfung der Arbeit seiner Behörde im Parlament.
In normalen Zeiten habe die Organisation offenbar die Aufgabe, Informationen zu sammeln und soziale Unruhen anzuzetteln. In Kriegszeiten würde sie die Staatsfunktionen feindlicher Länder lähmen. Die Organisation unterstehe der Spionageabteilung im Verteidigungsministerium und habe sowohl in Nordkorea als auch in China Stützpunkte für Hackingangriffe, hieß es.
Gegen die südkoreanische Regierung seien seit 2004 insgesamt 48.000 Cyberattacken verübt worden, darunter auch Hackingversuche gegen das Vorbereitungskomitee für den G20-Gipfel, hieß es weiter.