Südkoreas Verteidigungsministerium hat im Fall der versenkten Korvette Cheonan eine jüngst geäußerte nordkoreanische Behauptung zurückgewiesen.
Das Zensurteam der nordkoreanischen Verteidigungskommission hatte am Dienstag in einem Bericht behauptet, dass die Ermittlungsergebnisse von Südkorea inszeniert worden seien.
Das südkoreanische Ministerium wies die Behauptung in einer Pressemitteilung als einseitig zurück. Der Norden habe lediglich Vorwürfe bekräftigt, auf die im Schlussbericht des internationalen Ermittlungsteams bereits ausreichend eingegangen worden sei.
Nordkorea habe sich auch in der Vergangenheit ähnlich verhalten. So im Fall des Anschlags auf ein Verkehrsflugzeug von Korean Air und auf Regierungspolitiker auf dem Nationalfriedhof in Myanmar, hieß es weiter.