Am zweiten Tag der zweite Phase der neuen Familienzusammenführungen kommen die Teilnehmer am Vormittag zu Einzeltreffen in den Hotelzimmern zusammen.
Nach dem Mittagessen ist ein Treffen in der Gruppe geplant.
Zwei von 94 südkoreanischen Familien konnten an den Wiedersehen nicht teilnehmen. Der 90-jährige Kim Bong-suk verletzte sich gestern am Bein, der 82-jährige Choi Hun-jong war gesundheitlich zu angeschlagen.
In der Begrüßungsrede sagte der nordkoreanische Delegationsleiter Choi Sung-ik, dass Familienzusammenführungen oder die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen nicht verwirklicht werden könnten, falls sich die Geschichte der feindlichen Gegensätze wiederhole.
Auf die Bitte Südkoreas, den Verbleib von 26 Kriegsgefangenen oder Entführten zu bestätigen, antwortete Nordkorea, deren Verbleib sei bis auf eine Person nicht zu bestätigen.
Am Mittwochabend waren die 297 Teilnehmer am dortigen Zentrum für Familientreffen zunächst zu einem Begrüßungsessen zusammengekommen.
Das dreitägige Wiedersehen geht am Freitag zu Ende. Am Wochenende waren in der ersten Phase der neuen Zusammenführungen bereits 97 Nordkoreaner mit ihren 436 Verwandten im Süden zusammengekommen.