Angesichts möglicher neuer Provokationen Nordkoreas gegen die fünf Inseln an der Grenze im Westmeer hält das Militär die höchste Alarmbereitschaft aufrecht.
Das Militär hatte nach Nordkoreas Granatfeuer auf die Insel Yeonpyeong am Dienstag die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen.
Der Vereinigte Generalstab und das gemeinsame Kommando Südkoreas und der USA hatten außerdem das Frühwarnsystem Watchcon für die Beobachtung militärischer Bewegungen im Norden von Stufe 3 auf 2 angehoben.
An nordkoreanischen Artilleriestützpunkten an der Küste nahe den Inseln Yeonpyeong und Baengnyeong wurden bisher keine Anzeichen für weitere Provokationen beobachtet. Das südkoreanische Militär will dennoch die Zahl der Aufklärungsflüge an der Seegrenze erhöhen.
Außerdem wollen Militär und Polizei kooperieren, um die Bürger auf der angegriffenen Insel zu retten und beschädigte Einrichtungen instandzusetzen.
Am Dienstagnachmittag hatte Nordkorea über 100 Artillerieschüsse auf die Insel Yeonpyeong abgegeben. Dabei wurden zwei südkoreanische Soldaten getötet und mehrere Soldaten sowie Zivilisten verletzt.