Die südkoreanische Regierung hat ab heute den im innerkoreanischen Industriepark Kaesong ansässigen Unternehmen die Ausreise von Mitarbeitern mit eigenen Fahrzeugen teilweise erlaubt.
Seit Nordkoreas Angriff auf die südkoreanische Insel Yeonpyeong am 23. November war die Fahrt mit Firmenfahrzeugen verboten.
Am heutigen Freitag würden 70 Lkw in die nordkoreanische Stadt fahren, um Materialien zu liefern und fertige Güter in den Süden zu holen, sagte ein Sprecher des Vereinigungsministeriums. 20 der eingesetzten Fahrzeuge gehörten Unternehmen, die in Kaesong produzieren.
Die Regierung habe ab dem 29. November die Materiallieferung mit 50 Lkw von Transportunternehmen wieder zugelassen. Damit habe jedoch die Nachfrage der Unternehmen nicht gedeckt werden können, begründete der Beamte den Schritt.
Heute reisen demnach 90 Personen in die nordkoreanische Stadt, und 109 kehren in den Süden zurück.