Die Streitkräfte haben Schritte für eine Änderung der Einsatzregeln eingeleitet.
Das sagte der neue Verteidigungsminister Kim Kwan-jin bei seinem ersten Pressetermin nach dem Amtsantritt. Auch die Überprüfung der betreffenden Gesetze sei bereits abgeschlossen.
Nordkoreas Provokationen würden künftig im Rahmen der Ausübung des Selbstverteidigungsrechts beantwortet, bekräftigte Kim. Dabei sei es nicht erforderlich, die Einsatzregeln zu beachten und das Prinzip der Angemessenheit zu berücksichtigen. Das Selbstverteidigungsrecht solle ausgeübt werden, bis die Feinde auf die Bereitschaft zu Provokationen verzichten.
Das südkoreanische Militär hatte Ende November nach Nordkoreas Granatenangriff auf die Insel Yeonpyeong angekündigt, die gültigen Einsatzregeln zu verbessern. Derzeit gilt, bei einem Gegenschlag Waffen gleicher Art und in gleichem Umfang wie der Feind einzusetzen.