Verteidigungsminister Kim Kwan-jin hat die Ausübung des Selbstverteidigungsrechts angeordnet.
Die Anordnung gegenüber den Kommandeuren erfolgte angesichts Nordkoreas Provokationen. Auf einer Ministeriumssitzung am Dienstag sagte der Minister, dass die Streitkräfte zunächst handeln und anschließend Bericht erstatten sollten.
Nach dem Beschuss der Insel Yeonpyeong seien Seoul und Washington übereingekommen, dass im Falle weiterer Provokationen das Selbstverteidigungsrecht zur Anwendung komme, erklärte ein Beamter des Ministeriums.
Nach seinen weiteren Angaben wollen der Vereinigte Generalstab in Seoul und das UN-Kommando auf Arbeitsebene noch beraten, ob die Einsatzregeln geändert werden müssen.