Nach Einschätzung von Präsident Lee Myung-bak rückt die Wiedervereinigung in Korea näher.
Das sagte das Staatsoberhaupt am Donnerstag in Kuala Lumpur bei einem Treffen mit Landsleuten.
Vorbereitungen auf eine Wiedervereinigung sollten mit dem Ziel einer Stärkung der Wirtschaftskraft vorangetrieben werden.
Die Nordkoreaner würden sich immer stärker der Außenwelt bewusst und damit auch des Wohlstands im Süden. Im Norden spielten sich bedeutsame Veränderungen ab, deren Auftreten niemand stoppen könne.
Während die nordkoreanische Bevölkerung hungere, rüste die Obrigkeit nuklear auf und führende Beamte lebten im Überfluss. Es sei Südkoreas Verantwortung, Grundrechte und das Recht auf Glück der rund 23 Millionen Nordkoreaner zu sichern, indem eine friedliche Wiedervereinigung der beiden Koreas angestrebt werde.
Nach seinen weiteren Angaben schlössen sich die Südkoreaner nach dem nordkoreanischen Artillerieangriff auf Yeonpyeong zusammen und würden Vergeltung üben, sollte ein weiterer Angriff erfolgen. Die Streitkräfte unternähmen alle Anstrengungen, um auf jegliche Provokation vorbereitet zu sein, ergänzte Lee.