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Weltweit Besorgnis über Nordkoreas Ausstieg aus Genfer Rahmenabkommen

Write: 2002-12-14 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Nordkoreas Ausstieg aus dem Genfer Nuklearabkommen hat international große Besorgnis ausgelöst. China hat Nordkorea zur Einhaltung des Abkommens aufgefordert. Das chinesische Außenministerium äußerte gestern in einer Erklärung, dass alle in die Frage involvierten Länder den Schutz des Friedens auf der koreanischen Halbinsel und die Einhaltung des Abkommens als Ausgangspunkt betrachten sollten. Ferner wurde betont, dass in dieser Frage durch Dialog und Kontakte eine friedliche Lösung gefunden werden sollte. Auch Russland hat sich über die Entscheidung Nordkoreas besorgt gezeigt, wie der Erklärung des Sprechers des russischen Außenministeriums zu entnehmen war. Japan hat sich dazu bereit erklärt, sich um die Wiederaufnahme des Dialogs mit Nordkorea zu bemühen. Der Regierungssprecher Yasuo Fukuda sagte, dass die Wiederaufnahme der nordkoreanisch-japanischen Gespräche nun umso wichtiger geworden sei, um damit Nordkorea von der Wiederinbetriebnahme dessen Atomanlagen abbringen zu können. Der Außenminister Dänemarks, das derzeit den EU-Vorsitz innehat, Per Stig Möller, sagte am Rande des EU-Gipfeltreffens in Kopenhagen vor Journalisten, dass die EU-Mitgliedsländer sehr besorgt über Nordkoreas Aufkündigung seien. Die EU würde die Beziehungen zu Nordkorea überdenken, wenn das kommunistische Land seine Atomanlagen tatsächlich wieder in Betrieb nähme.

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