Die südkoreanische Regierung will auch nach der Wiederinbetriebnahme des Beratungsbüros für innerkoreanische Wirtschaftszusammenarbeit im Industriekomplex Kaesong keine Vertreter dorthin schicken.
Das teilte ein Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul mit.
Da die wirtschaftliche Kooperation zwischen beiden Teilen Koreas entsprechend den Maßnahmen der südkoreanischen Regierung am 24. Mai letzten Jahres eingestellt wurde, gebe es für Büro derzeit nichts zu tun.
Nordkorea hatte zuvor in einer Mitteilung angekündigt, das Beratungsbüro ab Mittwoch wieder in Betrieb zu nehmen. Dies deutet darauf hin, dass der Norden auch den Aufenthalt südkoreanischer Vertreter im Büro wieder erlauben wolle.
Nordkorea hatte das Büro im letzten Mai aus Protest gegen Südkoreas Strafmaßnahmen nach dem Untergang der Korvette Cheonan geschlossen. Anschließend wurden acht Vertreter des südkoreanischen Vereinigungsministeriums ausgewiesen.