Techniker aus Süd- und Nordkorea prüfen derzeit die Telekommunikationsleitung zwischen den Verbindungsbüros der Rotkreuzverbände am Grenzpunkt Panmunjeom.
Dies teilte die stellvertretende Sprecherin des Seouler Vereinigungsministeriums, Lee Jong-ju, mit.
Die nordkoreanische Seite habe gegen 9 Uhr um die Prüfung des Zustands der zwischenzeitlich gekappten Leitung gebeten, um die Kommunikation im Waffenstillstandsdorf wieder aufzunehmen. Sollte der nordkoreanische Verbindungsoffizier über die direkte Telefonverbindung anrufen, werde die Arbeit der Verbindungsoffiziere beider Seiten wieder beginnen. Der Süden werde jedoch den Norden zunächst davor warnen, künftig die Telekommunikationsleitung einseitig zu kappen, hieß es.
Nordkorea hatte im letzten Mai als Reaktion auf Südkoreas Strafmaßnahmen nach dem Untergang der Korvette Cheonan alle innerkoreanischen Telekommunikationsleitungen gekappt.