Die Telekommunikationsleitung zwischen den Verbindungsbüros der Rotkreuzverbände beider Koreas ist nach acht Monaten wieder in Betrieb gesetzt worden.
Dies teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit.
Der nordkoreanische Verbindungsoffizier habe gegen 12.15 Uhr das südkoreanische Verbindungsbüro im Waffenstillstandsdorf Panmunjeom angerufen und mitgeteilt, dass die Arbeit der nordkoreanischen Gegenseite wieder aufgenommen worden sei. Bei dem etwa zehnminütigen Telefonat habe der südkoreanische Verbindungsoffizier die Position bekräftigt, dass die innerkoreanische Telekommunikationsleitung nie wieder einseitig eingestellt werden dürfe.
Die nordkoreanische Seite bat gegen 9 Uhr um die Prüfung des Zustands der Leitung, um die Kommunikation im Waffenstillstandsdorf wieder aufzunehmen.
Nordkorea hatte im letzten Mai als Reaktion auf Südkoreas Strafmaßnahmen nach dem Untergang der Korvette Cheonan alle innerkoreanischen Telekommunikationsleitungen gekappt.