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Sport

Familienzusammenführung am Seol-Tag hochwahrscheinlich

Write: 2002-12-16 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Die Rotkreuzverbände Süd- und Nordkoreas haben heute im nordkoreanischen Geumgang-Gebirge bei Arbeitsgesprächen über die Zusammenführung getrennter Familien und die Frage der entführten Südkoreaner diskutiert. Der südkoreanische Chefdelegierte Lee Byung-woong schlug in seiner Eröffnungsrede vor, am 1. Februar nächsten Jahres, dem Neujahrstag nach dem Mondkalender, jeweils 100 getrennte Familien in Seoul und Pjöngjang zusammmenzuführen. Aus diesem Anlass sollte die Familienzusammenführung dann regelmäßig stattfinden, fügte er hinzu. Darüber hinaus unterbreitete Lee den Vorschlag, am ständigen Treffpunkt ein dreistöckiges Apartmentgebäude zu bauen. Um besser Nachforschungen über Existenz und Verbleib der seit dem Koreakrieg vermissten Soldaten sowie Privatpersonen anstellen zu können, sollten beide Seiten Personaldaten austauschen. Auch nach Südkoreanern, die nach dem Krieg mutmaßlich nach Nordkorea entführt wurden, sollte gemeinsam gesucht werden, hieß es. Nordkorea zeigte sich einverstanden mit dem südkoreanischen Vorschlag zur Familienzusammenführung am Neujahrstag nach dem Mondkalender. Der Bau des Treffpunktes sollte etwa im März nächsten Jahres in Angriff genommen werden. Die Familienzusammenführung sollte zur gleichen Zeit, wenn die Baumaschinen sowie –materialien aus dem Süden eintreffen, nämlich um den lunaren Neujahrstag herum, durchgeführt werden, hieß es. Über Nachforschungen nach Kriegsvermissten wollte der Norden jedoch erst nach der Zusammenführung beraten.

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