Die südkoreanische Regierung will einer Vereinigung privater Hilfsorganisationen den Besuch in Nordkorea verbieten.
Das Vereinigungsministerium wolle den entsprechenden Antrag von Korea NGO Council for Cooperation with North Korea (KNCCK) ablehnen, teilte ein Sprecher mit.
Grund sei, dass der Norden noch keine verantwortungsvollen Schritte nach der Versenkung der Korvette Cheonan und dem Beschuss der Insel Yeonpyeong unternommen habe. Die Strafmaßnahmen des Südens nach dem Cheonan-Vorfall seien weiter gültig. Daher werde eine Genehmigung zum jetzigen Zeitpunkt als unangemessen betrachtet.
Vertreter des KNCCK wollten auf Einladung des nordkoreanischen Rates für Versöhnung des Volks vom 9. bis 12. Februar Pjöngjang besuchen.