Unterhändler beider Koreas setzen ihre Arbeitsgespräche zur Vorbereitung eines ranghohen Militärtreffens ab 10 Uhr im Waffenstillstandsdorf Panmunjeom fort.
Am zweiten Tag der Verhandlungen werden noch offene Streitpunkte diskutiert.
In den über neunstündigen Verhandlungen am Dienstag konnten die Differenzen über zentrale Streitpunkte, darunter die Themen und Teilnehmer des ranghohen Dialogs, nicht abgebaut werden.
Der Süden will verantwortungsvolle Schritte Nordkoreas zum Untergang der Korvette Cheonan und Beschuss der Insel Yeonpyeong auf der Tagesordnung sehen. Der Norden will den gegenseitigen Verzicht auf militärische Provokationen in den Mittelpunkt des ranghohen Dialogs rücken.
Auch schlug Südkorea vor, dass die Verteidigungsminister oder Generalstabschefs an dem Treffen teilnehmen. Hingegen wünscht Nordkorea Gespräche auf Ebene der Vizeminister.
Beide Seiten konnten sich aber darauf einigen, dass der ranghohe Dialog noch diesen Monat im Waffenstillstandsdorf stattfinden soll.