Unterhändler beider Koreas haben ihre zweitägigen Arbeitsgespräche zur Vorbereitung eines ranghohen Militärtreffens ohne greifbare Ergebnisse beendet.
Wegen Differenzen über die Tagesordnung und den Dienstrang der Chefunterhändler konnte kein Termin für weitere Vorbereitungsgespräche festgelegt werden, teilte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums in Seoul mit.
Beim Treffen im Waffenstillstandsdorf Panmunjeom forderte der Süden, verantwortungsvolle Schritte Nordkoreas zum Untergang der Korvette Cheonan und Beschuss der Insel Yeonpyeong auf die Tagesordnung zu setzen. Stattdessen wollte der Norden den gegenseitigen Verzicht auf militärische Aktionen behandeln, die als Provokationen betrachtet werden könnten.
Auch schlug Südkorea vor, dass die Verteidigungsminister oder Generalstabschefs an dem Treffen teilnehmen. Hingegen wünschte Nordkorea Gespräche auf Ebene der Vizeminister.
Gestern konnten sich beide Seiten aber darauf einigen, dass der ranghohe Dialog noch diesen Monat im Waffenstillstandsdorf stattfinden soll.