Das Vereinigungsministerium will Personendaten von rund 83.000 Südkoreanern, die Verwandte im Norden haben, erheben.
Nach eigenen Angaben wird das Ministerium hierfür eine landesweite Untersuchung durchführen und die Daten systematisch ordnen. Bei der Untersuchung werde es unter anderem um das Alter und die Gründe für die Trennung sowie Zufriedenheit mit der Regierungspolitik für getrennt lebende Familien gehen.
Zur Begründung für die Untersuchung hieß es, dass die Betroffenen über 70 Jahre alt sind und immer mehr von ihnen vor dem Wiedersehen mit den Verwandten sterben.