Am heutigen Freitag sind erneut DDos-Attacken gegen die Internetseiten von 40 Institutionen in Südkorea verübt worden.
Nach Angaben des Sicherheitslösungsversorgers Ahnlab hätten die Angriffe um 10 Uhr begonnen. Davon seien neben Regierungsbehörden wie Präsidialamt, Parlament und Geheimdienst, auch führende Portalseiten und Finanzinstitute betroffen gewesen.
Bei einigen Internetseiten sei es für eine Weile zu Problemen beim Zugriff gekommen. Die meisten angegriffenen Seiten funktionierten jedoch reibungslos. Ab 18.30 Uhr würden neue DDos-Attacken befürchtet, hieß es.
Unterdessen teilte das Präsidialamt mit, dass am Vormittag DDoS-Attacken gegen das eigene Computernetzwerk verübt worden seien. Schaden sei nicht entstanden.
Bereits im Juli 2009 und 2010 waren Webseiten der südkoreanischen Regierung zur Zielscheibe von DDoS-Attacken geworden.