Die südkoreanische Regierung will sich für eine rasche Rückführung von 27 Nordkoreanern einsetzen.
Am heutigen Montag soll Kontakt mit dem nordkoreanischen Verbindungsbüro im Waffenstillstandsdorf Panmunjeom aufgenommen werden. Gefordert werde der unverzügliche Beginn der Rückführung. Auch werde betont, dass die vier Nordkoreaner, die im Süden bleiben wollen, nicht bedrängt worden seien.
Der Norden fordert die Rückkehr aller 31 Nordkoreaner, die Anfang Februar mit ihrem Fischerboot versehentlich in südkoreanische Gewässer abgedriftet waren. Seoul will die vier Nordkoreaner nicht übergeben, weil ihnen nach der Rückkehr schwere Strafen drohten.
Die 27 rückkehrwilligen Nordkoreaner aus der Gruppe sollten bereits am vergangenen Freitag in den Norden zurückkehren. Die Übergabe scheiterte, weil der Norden auf Kontaktversuche des Südens nicht reagierte.