Südkorea will bei Nordkorea gegen die jüngste GPS-Störung protestieren.
Die Rundfunkkommission teilte mit, heute über das Vereinigungsministerium an den Norden einen Protestbrief zu senden. In dem Schreiben an den nordkoreanischen Postminister würden ein sofortiger Stopp der Aussendung von Störsignalen und der Verzicht auf eine Wiederholung ähnlicher Fälle wie die GPS-Störung Anfang März gefordert.
Die Kommission habe den Schritt beschlossen, da es handfeste Beweise gebe, dass störende Signale aus Kaesong und dem Geumgang-Gebirge in Nordkorea Grund für die Störung gewesen waren, hieß es weiter.
Außerdem erwägt die südkoreanische Regierung nach eigenen Angaben, die GPS-Störung durch Nordkorea bei der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) zu thematisieren.
Anfang März kam es zu Störungen des GPS-Empfangs in der Hauptstadtregion Südkoreas. Zu der Zeit wurden störende Radiowellen aus Nordkorea wahrgenommen.