Südkorea hat die Rückführung von 27 Nordkoreanern erneut verschoben. Ursache ist ein Defekt an dem Boot, mit dem die Nordkoreaner in den Norden zurückkehren sollten.
Die Regierung teilte dem Norden nach eigenen Angaben gegen 9.10 Uhr über das Verbindungsbüro im Waffenstillstandsdorf Panmunjeom mit, dass die Rückführung erst zu einem späteren Zeitpunkt zustande kommen sollte.
Laut einem Regierungsvertreter war der Schiffsmotor defekt und wurde ausgetauscht. Dennoch erlaube der Zustand des Bootes eine Rückführung am heutigen Tag nicht. Für eine sichere Rückführung werde nach der Reparatur ein neuer Termin festgesetzt und dem Norden mitgeteilt, hieß es.
Der Süden wollte ursprünglich heute gegen 13 Uhr die 27 Nordkoreaner mit ihrem Boot über das Westmeer zurückschicken.
31 Nordkoreaner hatten Anfang Februar mit einem Fischerboot die Seegrenze zu Südkorea überquert. Vier von ihnen entschieden sich, im Süden zu bleiben. Alle anderen wollten in den Norden zurückkehren.