Nordkorea hat erneut damit gedroht, Ballons mit antinordkoreanischen Flugblättern an ihrem Startort zu beschießen.
Ein Kommandeur sagte in einem Interview mit dem staatlichen Fernsehen Chosun Chungang TV, dass sich die Truppen an der Grenze ständig bereit hielten, um südkoreanische Hochburgen der psychologischen Kriegsführung zu beschießen. Die Streitkräfte würden zum gegebenen Zeitpunkt eingesetzt.
Auch die psychologische Kriegsführung sei eine Kriegshandlung. Der Süden versuche weiterhin über konservative Organisationen Flugblätter zu verteilen, hieß es weiter.
Zuvor hatten 20 Verbände nordkoreanischer Flüchtlinge in Südkorea eine neue Flugblattaktion angekündigt. Anlässlich des ersten Jahrestags des Untergangs der Korvette Cheonan wollten sie am Freitag und Samstag von der Westmeerinsel Baengnyeong mit Ballons Flugblätter über die Grenze schicken, hieß es.