Die südkoreanische Regierung prüft, die Nordkorea-Hilfe auf privater Ebene wieder zuzulassen.
Zunächst werde erwogen, die im letzten November eingestellte Lieferung von Hilfsgütern zu genehmigen, sagte ein Regierungssprecher.
Unter Berücksichtigung des Prinzips der Regierung, wonach die humanitäre Hilfe für sozial Schwache erlaubt wird, hätten private Verbände stets die Fortsetzung der Nordkorea-Hilfe gefordert. Die Regierung ziehe demnach alle Aspekte, unter anderem die wirtschaftliche Lage in Nordkorea, in Betracht.
Südkorea hatte im vergangenen November nach dem Beschuss der Insel Yeonpyeong durch Nordkorea die Lieferung des Rotkreuzverbands von Hilfsgütern für Flutopfer gestoppt. Auch mussten private Organisationen die Lieferung von Hilfsgütern im Wert von 2,7 Milliarden Won oder 2,4 Millionen Dollar verschieben.