Die südkoreanische Regierung will private Organisationen nicht auffordern, auf ihre antinordkoreanische Flugblattaktion zu verzichten.
Die Regierung habe seit der Versenkung der Korvette Cheonan durch Nordkorea im März letzten Jahres keine solche Forderungen gestellt, sagte ein Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul.
In Bezug auf Nordkoreas erneute Schießdrohung äußerte er, es diene den innerkoreanischen Beziehungen nicht, dass Pjöngjang mit militärischen Angriffen drohe und damit die Spannungen erhöhe.
20 Verbände nordkoreanischer Flüchtlingen hatten angekündigt, anlässlich des ersten Jahrestags des Cheonan-Vorfalls am Freitag und Samstag Flugblätter mit antinordkoreanischem Inhalt mit Ballons über die Grenze schicken zu wollen. Daraufhin hatte der Norden gedroht, mit Schüssen dagagen vorzugehen.