Ein Fischerboot mit sechs Nordkoreanern und drei ethnischen Koreanern aus China an Bord ist von der Küstenwache in Gewässern nahe der Hafenstadt Gunsan in der Provinz Nord-Jeolla entdeckt worden.
Die Küstenwache und andere zuständige Behörden prüfen zurzeit die Identität der Nordkoreaner, die nach eigenen Angaben Flüchtlinge seien. Zu der Gruppe gehört ein Ehepaar mit einem siebenjährigen Kind und eine Mutter mit zwei Kindern. Die drei Koreaner mit chinesischem Pass werden voraussichtlich zurückgeschickt.
Die Gruppe sei mit dem Boot von China aus über das Gelbe Meer in den Süden gelangt.
Quellen zufolge soll eine religiöse Gruppe aus Südkorea das Boot für die Überfahrt bereit gestellt haben.