Experten beider Koreas haben am Dienstag ihre ersten Gespräche über einen möglichen Ausbruch des Vulkans Baekdu geführt.
Beide Seiten sahen dabei die Notwendigkeit für gemeinsame Forschungen. Südkorea will in absehbarer Zeit auf Nordkoreas Vorschlag antworten, Anfang April eine zweite Gesprächsrunde abzuhalten.
Der südkoreanische Chefdelegierte Professor Yoo In-chang sagte zum Ablauf der Gespräche, dass Nordkorea Südkoreas Fragen zur Lage am Baekdu-Vulkan beantwortet habe. Nordkorea habe wissenschaftliche Diskussionen und gemeinsame Untersuchung vor Ort vorgeschlagen. Über Anzeichen für einen Vulkanausbruch habe Nordkorea nicht gesprochen.
Nordkoreas Delegation bei den Gesprächen im Büro für die Grenzkontrolle im südkoreanischen Munsan wurde vom stellvertretenden Direktor der vulkanologischen Behörde geleitet, während Südkorea vier zivile Experten entsandte.
Nordkorea hatte ursprünglich Regierungsgespräche über den Vulkan gefordert. Seoul schlug daraufhin Beratungen zwischen zivilen Experten vor.