Die Cyber-Attacken im März sind vom nordkoreanischen Postamt aus verübt worden.
Das teilte das Zentrum gegen Cyberterrorismus der südkoreanischen Polizei mit.
Die Rückverfolgung der Angriffe habe ergeben, dass für die Attacken dieselben IP-Adressen benutzt worden waren, die das nordkoreanische Postamt bei den DDos-Angriffen im Juli 2009 eingesetzt hatte.
Zudem sei dieselbe Methode wie das letzte Mal verwendet worden. Diesmal seien über 746 Servern in 70 Ländern Angriffe auf 100.000 infizierte Computer befohlen worden, hieß es weiter.
Am 4. März waren auf Internetseiten wichtiger Regierungsbehörden, Finanzinstitute und Internetportale in Südkorea DDos-Attacken verübt worden. Dabei wurden auf vielen Computer-Festplatten Daten gelöscht.