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Wiedervereinigungsminister Jung plädiert für weitere Wirtschaftskooperation mit Nordkorea
Write: 2003-01-02 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der südkoreanische Wiedervereinigungsminister Jung Sae-hyun hat seine Hoffnung auf positive Auswirkungen des innerkoreanischen Wirtschaftsaustauschs auf die Lösung der nordkoreanischen Nuklearfrage geäußert. Er habe im letzten Jahr feststellen können, dass die Wirtschaftszusammenarbeit zur Schaffung von militärischem Vertrauen zwischen beiden Koreas geführt habe. Die stetige Unterstützung und Wirtschaftskooperation würden als ein Mittel dienen, das in Nordkorea einen Wandel herbeiführt. Der Wiedervereinigungsminister forderte andererseits Nordkorea jedoch auch dazu auf, dessen Nuklearfrage, von der die Sicherheit des ganzen Volkes abhängig sei, zu überdenken. Der Norden dürfe die Geduld der internationalen Gemeinschaft nicht länger auf die Probe stellen und solle Kompromissbereitschaft zeigen, hieß es. Nach seiner Meinung sei die Zeit bis zum Ende der Amtszeit der jetzigen Regierung, Ende Februar, eine entscheidende Phase für die weitere Entwicklung der innerkoreanischen Beziehungen. Er werde sich daher intensiv auf die Vorbereitung der geplanten neunten innerkoreanischen Ministerkonferenz konzentrieren.
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