Geologen beider Koreas haben am Dienstag im nordkoreanischen Kaesong die zweite Gesprächsrunde zum Baekdu-Vulkan begonnen.
Die südkoreanische Delegation will sich darauf konzentrieren, die aktuelle Situation am Baekdu-Vulkan an der chinesisch-nordkoreanischen einordnen zu können. Seoul will grundlegende Daten zur vulkanischen Aktivität anfordern.
Bei ihrem ersten Gespräch dieser Art am 29. März hatten Experten beider Staaten zwar gemeinsam die Notwendigkeit einer gemeinsamen Untersuchung gesehen. Eine Einigung über das genaue Vorgehen wurde aber nicht erzielt.
Während Südkorea eine Vorabüberprüfung auf der Basis von grundlegenden Informationen forderte, soll Nordkorea eine gemeinsame Untersuchung vor Ort vorgeschlagen haben.
Der Baekdu-Vulkan brach das letzte Mal im Jahr 1903 aus. Seit Jahren wird ein erneuter Ausbruch befürchtet.