Die südkoreanische Regierung hat erneut zwei Privatorganisationen erlaubt, Hilfsgüter an Nordkorea zu liefern.
Zugelassen worden seien Mittel zur Malaria-Bekämpfung und Milchpulver im Wert von 790 Millionen Won oder 730.000 Dollar, teilte das Vereinigungsministerium mit.
Somit ist seit der Wiederaufnahme der Nordkoreahilfe am 31. März, vier Monate nach dem Beschuss der Insel Yeonpyeong, insgesamt sechs Privatverbänden erlaubt worden, Hilfe für den Norden zu leisten.
Zudem billigte das Ministerium erstmals nach dem Yeonpyeong-Zwischenfall einer religiösen Organisation einen Besuch in Nordkorea, der der Diskussion über Hilfen für sozial Schwache dienen sollte.