Die südkoreanische Marine hat gestern nach Militärangaben Warnschüsse in der Nähe der Seegrenze im Gelben Meer abgegeben, nachdem ein nordkoreanisches Patrouillenboot für kurze Zeit in südkoreanische Gewässer eingedrungen war.
Das eingedrungene Boot sei nach den Schüssen wieder auf die nordkoreanische Seite zurückgekehrt, teilte der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte mit.
Man gehe davon aus, dass das Patrouillenboot ohne Absicht die Seegrenzlinie überquert habe. Es habe vermutlich chinesische Fischerboote verfolgt, die illegal in dem Gebiet gefischt hätten.