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US-Senatoren fordern US-Regierung zu direktem Dialog mit Nordkorea auf

Write: 2003-01-06 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Eine Reihe von US-Senatoren haben die US-Regierung zum direkten Dialog mit Nordkorea aufgefordert. Der demokratische Senator und Vorsitzende des Militärausschusses, Carl Levin, sagte im Fernsehprogramm „Fox News Sunday“, dass ein direkter Dialog mit Nordkorea keine Zugeständnisse der US-Regierung bedeute. Wichtig sei, dass man über Meinungsverschiedenheiten diskutiere, damit Missverständnisse vermieden werden könnten, hieß es. Er kritisierte darüber hinaus den US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld für dessen Aussagen, wonach die USA zwei Kriege gleichzeitig führen könnten. Solch eine provozierende Bemerkung sei nicht angebracht, hieß es. Senator John Edwards, der Kandidat der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahl 2004, bezeichnete im Programm „This Week“ des Senders ABC die Nordkoreapolitik Bushs als Fehler. Man müsse nun große Aufmerksamkeit darauf richten, dass sich die US-südkoreanischen Beziehungen dadurch verschlechtert hätten, hieß es. Der republikanische Senator Chuck Hagel forderte in der Sendung „Late Edition“ von CNN die US-Regierung zum direkten Dialog mit Nordkorea auf. Die nordkoreanische Nuklearfrage sei seiner Ansicht nach eine viel ernsthaftere Angelegenheit als die Irak-Frage, hieß es.

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